Zum Geburtstag von Felix und Oliver ging es für ein Wochenende in Richtung Nordsee nach Otterndorf

 

 

15.10.2011 (156 km, 28,80 € Campingplatz See Achtern Diek)

Gegen 11.40 Uhr waren wir startklar. Heute geht es auf den Campingplatz in Otterndorf. Felix und Oliver haben am 16. Oktober Geburtstag und Felix durfte seinen Freund auf dieser Tour mitnehmen. Dieser Campingplatz sollte noch bis Ende Oktober geöffnet sein. Viele der anderen Plätze in dieser Gegend waren leider bereits geschlossen oder Sie entsprachen aufgrund der Lage und Ausstattung nicht unseren Vorstellungen.

 

Wir wollten auf dem Campingplatz unser neues Vorzelt ausprobieren und erstmals aufbauen. 

 

Die Fahrt verlief über die A39 in Richtung Hamburg. Dann weiter auf der A1 und letztendlich die langgezogene B73 entlang. Nach 125 km Fahrt wurde erstmal Rast eingelegt und es gab um 14.30 Uhr einen kleinen Imbis (Hauptstr. 143, 21745 Hemmoor, Imbis Pommi Paul). Lecker sind hier u.a. die selbstgemachten Frikadellen zu 1,80 € das Stück. Pommes in der kleinen Ausführung kosten hier 1,10 €.

Gegen 15 Uhr haben wir Otterndorf erreicht. Der Campingplatz ist gut ausgeschildert und wird von der Stadt Ottterndorf betrieben. Bei strahlendem Sonnenschein noch schnell im Ort ein paar Kleinigkeiten eingekauft und dann zügig auf den Campingplatz. 

Während die Kinder den Campingplatz erkunden haben wir uns an den Aufbau des Markisenvorzeltes gemacht.  Hier haben wir uns für einen Privacy Room entschieden, der einfach nur an die Markise eingehängt wird. Aller Anfang ist schwer und so hat der erste Aufbau doch länger gedauert als angenommen. Gegen 17 Uhr stand das Zelt dann endlich und es passte nicht ganz. Enttäuscht haben wir das Vorzelt wieder eingepackt und gut verstaut. 

 

Einige Tage später haben wir die Info erhalten dass die Schienen noch auf die richtige Länge gekürzt werden müssten. Nach der Kürzung passt das Zelt nun perfekt und wir freuen uns auf den ersten Einsatz in 2012.

Gegen 19 Uhr haben wir dann auch noch den Campingplatz erkundet und sind mit Kira einmal an den "Strand" gegangen. Die Elbe ist über den angrenzenden Deich recht schnell erreichbar. Zurück sind wir dann über den Abenteuerspielplatz und haben die Kinder eingesammelt zum Abendessen.

 

16. Oktober 2011

Heute ist Geburtstag von Felix und Oliver. Der Vormittag war leider etwas stressig. 

Nach dem Frühstück konnten die Kinder nochmals auf den schönen Abenteuerspielplatz gehen und gegen 11 Uhr war die Abreise geplant. Wir haben uns den Campingplatz leider erst heute bei Tageslicht und Sonnenschein anschauen können. Dieser war bereits recht leer. Dennoch eine schöne Anlage und ein sauberes Waschhaus.

Bei strahlendem Sonnenschein und bestem Geburtstagswetter sollte es nun noch an den Deich von Cuxhaven gehen. Nach einer kurzen 20 km langen Fahrt sind wir gegen 12 Uhr auf dem Stellplatz in Döse (Anfahrt über Nordfeldstrasse) eingetroffen. Für 2 € konnten wir hier 3 Stunden parken. Erschreckend waren am Strand die diversen Verbots- und Hinweisschilder. Glücklicherweise konnten wir den Deich an einer Stelle betreten ohne nochmals Kurtaxe bezahlen zu müssen. Hätte sich für den Kurzaufenthalt auch sicherlich nicht gelohnt. Die Kids sind in Richtung Watt gelaufen und wir haben in aller Ruhe den Deich mit Kira geniessen können. Kurz nach 13 Uhr sollte es weitergehen. Geplant war ja noch eine Überraschung für die Kinder. Zuvor sollte es aber noch einen kleinen Snack geben. Buden waren je reichlich am Stellplatz vorhanden.

Nach dem Strandspaziergang sollte es zu einer Ausflugsfahrt der besonderen Art gehen. Ziel war das Kehdinger Moor. Hier wollten wir zusammen mit der Moorkiekerbahn das Moor erkunden. Leider haben wir uns in der Zeit verschätzt und sind wenige Minuten zu spät eingetroffen. Hierbei war die Enttäuschung dann doch sehr gross. Die 2 bis 3 stündige Tour soll sehr interessant sein und wird bei Gelegenheit nachgeholt. Mit Preisen von 3,50 € für Kinder und 6,50 € für Erwachsene ist das Ganze noch recht günstig. Die Fahrten finden von April bis Oktober statt. Der ca. 4 km lange Rundkurs ist für Kinder und Erwachsene sehr interessant. Hunde dürfen jedoch nicht mitfahren. Das Hochmoor ist auf einem 1200 m langen Bohlenweg zu erforschen und der Aussichtstum lädt zu einem Rundumblick ein. 

 

Schnell musste nun improvisiert werden. Neues Ziel wurde dann das Natureum Niederelbe. Es handelt sich hierbei um das lebende Küsten- und Naturmuseum an Deutschlands größter Flussmündung. Hier gibt es vieles zu entdecken. Nach einer Fahrt von knapp 70 km sind wir um 15 Uhr dann hier eingetroffen. Im Natureum finden das ganze Jahr tolle Aktionen statt. An diesem Tag galt das Motto "Leben in der Steinzeit". Die Kinder konnten gegen einen Obolus von 3 Euro unter Aufsicht eines "Steinzeitmenschen" u.a. Traumfänger basteln, Brot backen und sich als Jäger eines Mammuts versuchen. Beide Jungs hatten viel Spaß dabei. 

Gegen 17 Uhr ging es nach einem leckeren Kuchen wieder nach Hause. Nach 132 km Fahrt sind wir müde um 19 Uhr daheim angekommen.