Wochenende in St. Peter Ording

18. November 2011 (193 km, 39 € Camping Olsdorf)

Bei noch gutem Herbstwetter sind wir mit unseren Eltern (fahren mit dem Wohnwagen) um 14.30 Uhr in Richtung A7 und später auf die A23 gestartet. Ziel sollte zum Geburtstag von Anette der Campingpark in St. Peter Dorf sein. 

 

Die Wahl nach dem geeigneten Stell- bzw. Campingplatz für uns war nicht gerade einfach. Viele Campingplätze sind bereits geschlossen und es wurde nach einem Campingplatz in schöner Lage an der See sowie einer guten Ausstattung gesucht. Per Zufall bin ich bei der Recherche auf das Winterangebot gestossen. 16 € für den Stellplatz incl. 2 Erwachsenen bei Nutzung der Duschen und Strom. Das Angebot war verlockend. 

 

Gegen 17.30 Uhr haben wir dann den Campingpark Olsdorf erreicht. Das letzte Stück auf der Autobahn und der Landstrasse fand nur noch im Nebel statt. Die Dunkelheit war auch wenig einladend.

 

Somit mussten wir uns auch im Dunkeln den geeigneten Stellplatz aussuchen. Der Campingpark ist abends leider nicht grossartig ausgeleuchtet. Das Befahren des kleinen Campingplatzes ist gut. Wenn man im hinteren Bereich steht, dann kann es für Dickschiffe und lange Gespanne jedoch eng werden.

 

Am Abend fand somit nicht mehr viel statt. Es wurde leckere Pizza (selbstgemacht, nix mit Fertigpizza oder Lieferservice) aus dem kleinen elektrischen Backofen serviert. Richtig kuschelig war es dann in unserem Womo mit 5 Personen und unserer Kira.

19. November 2011

Heute wurden mal wieder Geschenke verteilt. Anette hat Geburtstag. Das Wetter lud zum Geburtstag leider nur wenig ein. Es herrschte bereits am Morgen wieder dichter Nebel. Was für Aussichten!

 

Mit den Gästekarten kann man in St. Peter Ording den Bus kostenlos nutzen. Hierfür sollte man sich zuvor gut informieren. Am Wochenende fahren die Busse nicht jede Stunde. Der Hinweg vom Campingpark nach St. Peter Ording Innenstadt ist zu schaffen. Man freut sich bei der jetzigen Jahreszeit dann aber auch über den Bus zurück.

 

Der Fußweg führte uns über St. Peter Ording (Dorf) über den Deich entlang in Richtung Kurpark und letztendlich zur Seebrücke nach St. Peter Ording.

 

Gegen 18 Uhr dann wieder daheim im warmen Wohnmobil angekommen. Jetzt wurde das leckere Abendessen mit den Eltern vorbereitet. Es gab lecker Raclette. 

 

20. November 2011 (236 km)

Heute ging es wieder nach Hause. Angenehm war, dass der Campingpark keine feste Uhrzeit für die Abreise hatte. Somit konnten wir in Ruhe frühstücken und alles wieder festmachen und einräumen.

Absolut lobenswert möchten wir die sanitären Duschen erwähnen. Wir haben mal einige Fotos hierzu erstellt. Alleine hierfür sind 5 Sterne zu vergeben. Die Sauna haben wir während des Wochenendes nicht genutzt. Wäre nach Anmeldung aber möglich gewesen.

Gegen 13 Uhr haben wir dan Campingpark verlassen und sind noch einmal in Richtung St. Peter Dorf gefahren. Ziel sollte ein zweites Mal die Kunst-Ausstellung zum Advent 2011 bei Crantz Floristik & Ambiente (Dorfstr. 13) sein. Hier hatten wir uns in eine schöne beleuchtete Glaskugel während der gestrigen Adventsausstellung verguckt. Nun wollten wir sie gerne für unser festes Zuhause mitbringen. Leider mussten wir in der Woche darauf  feststellen, das die Preise hier mehr als überhöht waren. Gerne hätten wir die Kugel wieder umgetauscht. Die Firmeninhaber von Crantz reagierten jedoch auf mehrere Nachfragen per Mail in keiner Weise. Grundsätzlich sind wir gerne bereit, bei Adventsausstellungen auch etwas mehr zu bezahlen. 150% Aufschlag war hierbei jedoch entschieden zuviel. Die Glaskugel haben wir in der Woche darauf in identischer Form bei einem Baumarkt für einen Bruchteil gefunden.

 

Nach dem Einkauf ging es weiter nach Tönning. Nur wenige km von St. Peter Ording entfernt war der Hafen unser Ziel zum Parken. Tönning war abgesehen vom schlechten Wetter und dem anhaltenden Nebel kein schöner Ort in unseren Augen. Unseren Hunger nach einem Fischbrötchen konnten wir hier auch nicht stillen. Nichts geöffnet bzw. gar nicht vorhanden. Somit sollte es nach einem kurzen Rundgang weiter gehen.

Gegen 16 Uhr haben wir dann Büsum erreicht. Hier sollte es dann auch endlich ein leckeres Fischbrötchen geben. Felix hat sich jedoch spontan dagegen entschieden und sich auf dem Rückweg über einen leckeren Döner gefreut.

 

Im Gegensatz zu Tönning war in Büsum dann wesentlich mehr zu sehen. Obwohl der Nebel natürlich auch hier alles trübe hat aussehen lassen. Der Hafen war aber grösser und es gab eine kleine Fussgängerzone. Im Sommer ist hier eigentlich immer viel los. 

Gegen 19 Uhr haben wir dann die Heimat wieder erreicht. Der Nebel war auf der Autobahn vor Hamburg dann auch wieder weg.

 

Rundum ein schöner Wochenendausflug an die See. Bei dem vielen Nebel konnten wir das Wasser jedoch nur riechen und hören.  Eine ganz neue Erfahrung für uns. Aber schließlich waren wir ja auf genau diese Erfahrungen gespannt als wir uns entschlossen hatten, das Wohnmobil für das ganz Jahr zuzulassen. Und es war dennoch schön und wir kommen auch hier wieder gerne vorbei.