Unwetter mit viel Sonne über Fehmarn - Resultat: Hagelschaden

Am 26. August 2011 haben wir uns spontan entschieden das Wochenende auf Fehmarn zu verbringen. Unser Sohn konnte dort seinen Freund Yannick treffen und wir konnten dem Alltag etwas entfliehen. Aufgrund des Armbruchs von Oliver musste auch diese Tour Anette alleine fahren. Mittlerweile ein Kinderspiel für Anette.

 

Somit sind wir am frühen Nachmittag nach einer telefonischen Reservierung eines Platzes auf dem Wohnmobilpark vom Campingplatz Wulfener Hals aufgebrochen. Bei der Reservierung mussten wir leicht schlucken angesichts des Preises. Für zwei Nächte wurden uns 67,40 € berechnet. Es sollte sich aber dennoch lohnen. 

 

Auf der knapp 200 km langen Fahrt jenseits der Autobahn haben wir den Fabrikverkauf von Villeroy & Boch in Lübeck (Dänischburger Landstr. 79, 23569 Lübeck) besucht. Dieser liegt recht gut gelegen neben der Autobahn und hat auch einen grossen Parkplatz. Es gibt einmal den Shop im vorderen Bereich und eine Halle mit weiteren Posten auf dem ehemaligen Fabrikgelände. Bei diesem Fabrikverkauf haben wir schon so manches Schnäppchen machen können.

 

Gegen 18 Uhr sind wir dann auf dem Campingplatz Wulfener Hals angekommen. Der Empfang an der Rezeption war nett und freundlich. Wir haben den Stellplatz 412 auf dem Womo Park 2 zugewiesen bekommen. Somit standen wir genau neben der Ver- und Entsorgungsstation. Dies hat aber nicht weiter gestört. Stromsäule direkt am Platz mit Blick auf den Burger See. Der Sicherungskasten steht übrigens direkt an der Ver- und Entsorgungsstation. Wir mussten diesen einmal in Anspruch nehmen. Passiert wohl jedem mal.

 

Felix hat in der Zwischenzeit den Campingplatz erkundet und war begeistert von der Vielfalt an Möglichkeiten. Am Abend gab es im Zelt noch einen Kinofilm der anderen Art. Super! Felix war zufrieden.

 

Die Nacht sollte jedoch sehr ungemütlich werden. Mehrere Unwetter haben uns in der Nacht erreicht. Es hagelte kräftig und wir machten uns hierbei noch keine grossen Gedanken. Dies sollte jedoch noch anders kommen. Morgens um 3 Uhr standen wir senkrecht im Bett. Sohn Felix und Hündin Kira schliefen in Ruhe während ein heftiger Donnerschlag uns aus dem Bett gerissen hat. Eine wahrlich unruhige Nacht war dies. Der Morgen war eher trübe. Anette hat nach der Hunderunde Brötchen geholt im Shop vom Campingplatz. Felix hat sein Brötchen auf die Hand genommen und ist zur Kinderanimation entschwunden. 

 

Nachmittags kam dann der Freund zu Besuch und somit war Felix wieder beschäftigt. Am Abend spielte noch eine Live Gruppe namens Reminder im Zelt und somit war auch dieser verregnete Tag gut verplant. Es gibt ja nur die falsche Bekleidung bei solchem Schmuddelwetter. Abends dann noch eine eher mittelprächtige Pizza aus dem Restaurant im Womo genossen. Preis für eine einfache Margeritha

5,90 €. Beim nächsten Mal schieben wir lieber ne Tiefkühlpizza in den Ofen.

 

Nach einer etwas ruhigeren Nacht mussten wir bis 11 Uhr den Stellplatz vom Womopark verlassen haben. Somit waren wir zeitig fertig und sind zu einem Besuch nach Puttgarden aufgebrochen. Am Bordershop agekommen mussten wir dann für satte 4 € den gebührenpflichtigen Parkplatz nutzen. Nur Besucher mit einem Fährticket konnten frei in der Nähe vom Shop parken. 

 

Auf dem Rückweg haben wir uns noch den Campingplatz Miramar auf Fehmarn angeschaut. Dieser war mit Preisen von ab 16 € wesentlich günstiger und er lag nur unweit vom Wulfener Hals entfernt. Für uns Hundebesitzer fast noch besser. Dafür aber weniger Programm für Kinder. Lebendiger ist da allemal der Platz Wulfener Hals gewesen.

 

Die Insel hinter uns gelassen ging es dann noch nach Großenbrode (Besichtigung des Campingplatzes) und zu guter letzt an den Strand in Heiligenhafen. Der Hundeabschnitt ist zwar ein Witz, dafür haben sich Felix und Kira aber gefreut.

 

Am späten Nachmittg hiess es dann Abschied nehmen und die Heimreise antreten. Gegen 19 Uhr dann daheim angekommen.

 

Zwei Tage später haben wir uns dann das Dach vom Womo mal näher angeschaut. Hierbei sind nunmehr die Hagelschäden sichtbar. Jetzt darf sich der Versicherer der Sache annehmen. Der Gutachter hat die Schäden bereits begutachtet. Auf dem Dach sind unzählige Einschläge zu verzeichnen. Einige wenige weiterhin an der Seitenwand und auf der Motorhaube.

 

Zu guter Letzt hat sich unsere Kira die Pfote irgendwann am Wochenende aufgerissen und musste im Anschluß noch zum Tierarzt.

 

Diesmal konnten wir leider keine schönen Fotos erstellen. Der Auslöser der Kamera ist immer rechts und der rechte Arm ist ja gebrochen - leider.

 

Fazit unseres Kurztrips: Schiet Wetter und es war dennoch wunderschön. Abgesehen vom Hagelschaden und der Verletzung vom Hund.